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Unerwarteter Punktgewinn mit stark dezimierter Stammmannschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Kirchner   
Sonntag, 21. Februar 2010

Das nächste Heimspiel von Empor sah die Gäste aus Gotha in Sondershausen. Dieses Match nahm einen unerwarteten Verlauf, da der Gastgeber wieder einmal mit 3 Ersatzspielern antreten musste. Das fehlen des kompletten oberen Paarkreuzes sollte aber nicht so ins Gewicht fallen, da die gesamte Mannschaft dies ausglich. Mit etwas mehr Nervenstärke wäre hier eine noch größere Sensation möglich gewesen. Man muss aber auch sagen, dass die etatmäßige Nummer 2 der Gäste gefehlt hat.

Zunächst sah es in den Doppeln gar nicht gut aus für Empor. Das Doppel 1 des Gastgebers Scherzberg/Kirchner musste sich überraschend Jaeckel/Weihmann geschlagen geben. M.Heß/Bischoff hatten es mit Tröder/Göpel zu tun und schafften es bis in den fünften Satz, wo sie dann aber verloren. Der erste positive Ruck wurde durch den knappen Erfolg (3:2) von Gräfe/Schäfer gegen Wittek/Niebel ausgelöst.

 Die ersten beiden Einzel des oberen Paarkreuzes gingen über die volle Distanz. Carsten Scherzberg, endlich mal wieder auf Position 1 spielend, hatte es mit Maik Jaeckel zu tun und behielt am Ende die Oberhand. Michael Kirchner trat gegen Jürgen Tröder an und unterlag dem Gästespieler erst in der Verlängerung des fünften Satzes. Nun kam die Stärke von Empor an diesem Tag. In der Mitte siegte Matthias Heß gegen Manfred Weimann ganz klar. Ersatzmann Kai Gräfe sollte das Pluskonto von Empor weiter aufbessern. Gegen Siegfried Göpel konnte er in 4 Sätzen gewinnen. Die Ersatzmänner im unteren Paarkreuz waren nun an der Reihe. Hier hatte Karli Bischoff seine Nerven wieder einmal nicht im Zaume und konnte seine starken Leistungen aus dem Training nicht bestätigen. Trotz einer 2:1 Führung gegen Alain Niebel musste er dem Gästespieler den Sieg überlassen. Christian Schäfer blieb im Rahmen seiner Möglichkeiten und verlor gegen Norbert Wittek glatt. Empor lief einem 4:5 hinter her. Carsten Scherzberg trat nun gegen die Nummer 1 der Gäste Jürgen Tröder an. Hier konnte Carsten nur einen Satz gewinnen und damit seinem Gegenüber zum Sieg gratulieren. Michael Kirchner spielte jetzt gegen Maik Jaeckel und durch seinen 3:1 Erfolg hatte Empor den Anschluss (5:6) geschafft. Nun kam wieder Empor´s bärenstarke Mitte an die Reihe. Matthias Heß machte auch mit Siegfried Göpel kurzen Prozess und gewann das Spiel mit 3:0. Kai Gräfe trat gegen Manfred Weimann an und schaffte  einen 3:1 Erfolg. Empor führte erstmals mit 7:6. Karli Bischoff hatte auch gegen Norbert Wittek alle Möglichkeiten um zu gewinnen. Doch am Schluss verlor er in der Verlängerung des fünften Satzes. Als Christian Schäfer auch gegen Alain Niebel mit 1:3 verlor hatten die Gäste das Unentschieden schon sicher. Die Entscheidung musste wiederum im Schlußdoppel fallen. Hier hatten es Scherzberg/Kirchner mit Tröder/Göpel zu tun. In keiner Phase dieses Doppels ließen die Gastgeber den Sieg aus den Augen. Sie gewannen dieses Spiel klar mit 3:0 und holten für Empor das Unentschieden.

Die vergebenen Doppel zu Anfang und kein Punkt Unten brachten am Ende das Unentschieden. Wer aber zu Beginn dieses Resultat vorher gesagt hätte, wäre sicherlich belächelt worden, denn in Gotha und mit viel stärkerer Truppe hatte man noch klar verloren.

 
 
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